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EIN SCHWIERIGES LEGAT: DIE SAMMLUNG GURLITT UND DIE FOLGEN

Seit Annahme des Erbes 2014 ist das Kunstmuseum Bern mit der Frage der Herkunft der Bilder konfrontiert. Im September 2022 soll eine erste Bilanz gezogen werden.
Das Problem der fraglichen Herkunft von Bildern beschäftigt seit einiger Zeit die Museen. Im Kurs geht es zunächst um die Geschichte des Kunstraubs während des Dritten Reichs sowie um die Person Hildebrand Gurlitt und die Verwertung der sogenannten „entarteten“ Kunst. Durch Gurlitts Sohn Cornelius ist das Kunstmuseum Bern zu einem umfangreichen Legat gekommen. Die Forderung, damit verantwortungsvoll umzugehen, hat zu ganz neuen Fragestellungen geführt. Wir werfen einen Blick auf die Methoden, wie die Herkunft von Bildern geklärt werden kann (Provenienzforschung). Wie kann ein Werk innerhalb vorliegender Quellen identifiziert, wie können die Vorbesitzer ermittelt werden? Fallbeispiele und Bildmaterial ermöglichen einen anschaulichen Zugang in das Arbeitsfeld. Darüber hinaus ist der Kurs eine Einführung in die aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Bern.
Katharina Otterbach, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstmuseum Bern (Provenienzforschung)
Kursleitung

Katharina Otterbach

Standort

Kantonsschule Büelrain
Rosenstrasse 1
8400 Winterthur
B 102 / Neubau, B 102

Veranstaltungen

Fr 28.10.2022 19:30 – 21:15
Fr 04.11.2022 19:30 – 21:15

Preis

Standard CHF 55.00
Mitglied CHF 49.50
Studenten CHF 27.50
Kulturlegi CHF 27.50
Gründungsmitglieder CHF 0.00



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