1937
Augustinus – eine Weihnachtspredigt, die zu Tränen rührt
Augustinus prägt die Philosophie und Theologie über Jahrhunderte bis heute. Die Weihnachtspredigten gelten als Perlen der lateinischen Rhetorik mit tiefen Einsichten.
Wie kein anderer Mensch aus der Antike ist uns Augustinus in der Wahrnehmung seiner selbst bekannt. In den Confessiones begegnet er uns, wie er gelebt, gesucht und gefühlt hat. Es lohnt sich, auf seinen bewegten Lebensweg einzugehen. Wir entdecken dabei, wie er in den damaligen philosophischen und religiösen Traditionen forscht, bis ihm ein Licht aufgeht. Ein Glaube wird geweckt, der auch im Denken die Wahrheit verstehen will.
In den Weihnachtspredigten wird dies beispielhaft deutlich. Sie kreisen um das Geheimnis, dass Gottes Liebe menschliche Gestalt angenommen hat: «Als er begann zu sein, was er nicht war, wurde er Mensch und blieb zugleich Gott.» Einzelne lateinische Zitate werden aufgenommen und immer auch übersetzt. Was das rätselhafte Wort «inserite scidulam quaeso» bedeutet, wird erst am Kursabend aufgelöst und ebenso, wer durch Augustins Predigten zu Tränen gerührt worden ist.
Markus Vogt, eh. Pfarrer Zwinglikirche Winterthur, Vorstand VHSW
Markus Vogt
Kantonsschule Büelrain
Rosenstrasse 1a
8400 Winterthur
B 102 / Neubau
Mo 01.12.2025 19:30 – 21:15
Standard CHF 30.00
Mitglied CHF 27.00
Studenten CHF 15.00
Kulturlegi CHF 15.00
Gründungsmitglieder CHF 0.00
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