DIE MALEREI IM FILM «ANDREJ RUBLJOW»


DIE MALEREI IM FILM «ANDREJ RUBLJOW»

Im Zentrum des Vortrags stehen die Wechselbeziehungen zwischen Film und bildender Kunst im Film «Andrej
Rubljow» (1964) von Andrej Tarkowskij.
Im Westen fand der russische Filmemacher Andrej Tarkowskij seine grössten Bewunderer. Der schwedische Kultregisseur Ingmar Bergman nannte Tarkowskij «den Grössten von allen» und erklärte: «Ich habe mein ganzes Leben an die Türen zu den Zimmern geklopft, in denen er sich so selbstverständlich bewegt.» Das filmische Werk von Tarkowskij ist geprägt vom immer wiederkehrenden Bezug zur bildenden Kunst. Am Beispiel seines Filmepos «Andrej
Rubljow» (1964) über den russischen Ikonenmaler des Spätmittelalters Andrej Rubljow wird analysiert, inwiefern Tarkowskij die Charakteristika der bildenden Kunst wie Komposition, Perspektive, Licht und Farbe, Motivik und Materialität im Medium Film reflektiert. Es wird aufgezeigt, wie sich Tarkowskij der russischen Ikonen, der westeuropäischen Malerei sowie des östlichen Zen-Bildes bediente, um die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Film zu verdeutlichen.

Kursleitung

Tatiana Arquint

Standort

ZHAW, Technikum Hauptgebäude
Technikumstrasse 9
Winterthur
Zi 344

Veranstaltungen

Di 10.12.2019 19:30 – 21:15

Preis

Standard CHF 30.00
Mitglied CHF 27.00
Studenten CHF 15.00
Kulturlegi CHF 15.00
Gründungsmitglieder CHF 0.00

 



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