1819-1234 – Durchbruch zur abstrakten Kunst 1950-1970


Durchbruch zur abstrakten Kunst 1950-1970

Winterthur in den 50-er Jahren: Eine junge Generation formiert sich zum Aufbruch. Es sind zwei gloriose Jahrzehnte des Winterthurer Kunstschaffens. Nachdem bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts fast ausschliesslich die Liebe zur Natur und der malerische Sinneseindruck die Winterthurer Kunstszene beherrscht hatten, kommt jetzt der Ausbruch aus der gegenständlich-figürlichen Kunstrichtung.

Der Kurs zeichnet diese Entwicklung nach und stellt die Künstler vor. Es sind wichtige Namen: Robert Wehrlin, der aus Paris abstrakte Kunst vermittelte und zum Doyen von Heinrich Bruppacher, Robert Lienhard und Hans Ulrich Saas wurde. Saas selber, der später zum Surrealismus durchbrach. Ernst Egli, der in Paris zur lyrischen Abstraktion fand, und Eugen Eichenberger, der mit tachistischen Gemälden eine neue Generation von Sammlern faszinierte. Zuletzt etablierte sich, als Gegenpol zur informellen Kunst, die geometrisch-konstruktive Richtung mit Alfred Auer, Manfred Schoch und weiteren Winterthurer Konkreten. Bildhauer und Plastiker wie Robert Lienhard, Silvio Mattioli, Willy Frehner und Rosa Studer-Koch brachten das Genre zu neuer Blüte.

Die ausgewählten Werke bilden eine Revue des späten schöpferischen Umbruchs in der bildenden Kunst der Stadt Winterthur.

Kursleitung

Gerhard Piniel

Standort

ZHAW, Technikum Hauptgebäude, Technikumstrasse
Technikumstrasse 9
8400 Winterthur
ZHAW, Technikum Hauptgebäude, Technikumstrasse 9, Zi 344

Veranstaltungen

Mo 07.01.2019 19:30 – 21:15
Mo 14.01.2019 19:30 – 21:15

Preis

Standard CHF 55.00
Mitglied CHF 49.50
Studenten CHF 27.50
Kulturlegi CHF 27.50
Gründungsmitglieder CHF 0.00

 



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