Ungleiche Brüder. Historische Hintergründe des russisch-ukrainischen Konflikts


Ungleiche Brüder. Historische Hintergründe des russisch-ukrainischen Konflikts

Die Ukraine und Russland: das Thema beschäftigt seit den Auseinandersetzungen, die vor 5 Jahren begonnen haben. Im Zarenreich, zu dem seit dem 18. Jahrhundert die meisten Gebiete der Ukraine gehörten, waren die russisch-ukrainischen Beziehungen asymmetrisch. Der russische Staat und die Mehrheit der russischen Gesellschaft anerkannten die Ukrainer nicht als selbständige Nation, sondern betrachteten sie als Teil eines „all-russischen“ Volkes. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und diese Asymmetrie ist eine wichtige Ursache des aktuellen Konflikts.

Trotzdem kam der heutige Konflikt überraschend, denn bis 2014 hatte es zwischen den beiden sprachlich und kulturell verwandten „Brudervölkern“ kaum Auseinandersetzungen gegeben.

Der Kurs richtet sich an ein breites Publikum, das an den Ereignissen der letzten 5 Jahre in der Ukraine (Euro-Maidan, Annexion der Krim, Krieg in der Ostukraine) interessiert ist und mehr über deren Vorgeschichte erfahren möchte. Dabei werden nicht nur die Beziehungen der beiden unabhängigen Staaten seit dem Ende der Sowjetunion, sondern auch weiter zurückliegende Epochen berücksichtigt.

Kursleitung

Andreas Kappeler

Standort

ZHAW, Technikum Hauptgebäude, Technikumstrasse
Technikumstrasse 9
8400 Winterthur
ZHAW, Technikum Hauptgebäude, Technikumstrasse 9, Zi 343

Veranstaltungen

Do 17.01.2019 19:30 – 21:15

Preis

Standard CHF 30.00
Mitglied CHF 27.00
Studenten CHF 15.00
Kulturlegi CHF 15.00
Gründungsmitglieder CHF 0.00



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