Die Aristotelische „Physis“ – eine wissenschaftliche Schöpfungsgeschichte


Die Aristotelische „Physis“ – eine wissenschaftliche Schöpfungsgeschichte

Im zweiten Teil der Vortragsreihe, die sich der Schöpfung widmet (siehe oben), geht es um das Naturverständnis des Aristoteles.

Wie hat der griechische Philosoph und Zoologe die „Physis“, das „Werden und Wachsen“, der Tiere und Pflanzen verstanden? Wie steht seine Zoologie zwischen den gut „darwinistischen“ Ansätzen einiger Vorläufer und Darwins Evolutionstheorie?

Im 4. Jahrhundert v. Chr. ist Aristoteles zum Begründer einer systematischen zoologischen Wissenschaft geworden. Anders als manche Vorsokratiker hat er im Reich des Lebenden eine ingeniöse schöpferische Vernunft am Werke gesehen. In der Vielfalt der Artgestalten vom Menschen bis hinab zu den Schwämmen und weiter zu den Pflanzen hat er das einheitliche Konzept einer göttlichen, im Verborgenen wirkenden Baumeisterin erblickt. Dabei hat er dieser durchweg „wie ein intelligenter Mensch“, „wie ein sparsamer Ökonom“ verfahrenden „Physis“ alias „Natur“ frappierend moderne Züge verliehen. Ein antiker Ehrentitel rühmt ihn als den „Sekretär der Natur, der sein Schreibrohr in die Vernunft eintauchte“.

Kursleitung

Klaus Bartels

Standort

ZHAW, Technikum Hauptgebäude, Technikumstrasse
Technikumstrasse 9
8400 Winterthur
ZHAW, Technikum Hauptgebäude, Technikumstrasse 9, Zi 343

Veranstaltungen

Mi 31.10.2018 19:30 – 21:15

Preis

Standard CHF 30.00
Mitglied CHF 27.00
Studenten CHF 15.00
Kulturlegi CHF 15.00
Gründungsmitglieder CHF 0.00

Frist abgelaufen
Bitte melden Sie sich telefonisch.

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