Der musikalische Impressionismus


Der musikalische Impressionismus

Im Jahre 1884 gewann der knapp 22-jährige Claude Debussy den Prix de Rome. Die Kompositionen, die er der Académie des Beaux Arts vorlegte, wurden aber skeptisch aufgenommen: In seinem Orchesterwerk «Printemps» wurde eine übertriebene Fokussierung auf die Klangfarbe diagnostiziert, die zum Verlust von Kontur und Form führe. Diesem «vagen Impressionismus» sei entschieden entgegenzutreten. In dieser vehementen Kritik wurde nicht nur erstmals der Begriff «Impressionismus» von der Malerei auf die Musik übertragen. Es wird auch deutlich, wie radikal Debussy tradierte Kompositionsweisen umwälzte und welch grundlegend anderes Musikverständnis seine Werke von den Hörern erforderten. Heute gilt Claude Debussy als einer der wichtigsten französischen Komponisten überhaupt.

An den drei Abenden wird die Musiksprache Debussys untersucht und im Kontext seiner Zeit betrachtet: «Prélude à l’après-midi d’un faune», «Nocturnes», «La mer», die Klavierwerke «Images», «Préludes», sowie Werke von Maurice Ravel und anderer Komponisten im Umkreis der musikalischen Malerei.

Kursleitung

Roman Digion

Standort

Konservatorium Winterthur
Tössertobelstrasse 1
8400 Winterthur

Veranstaltungen

Do 03.11.2016 19:30 – 21:15
Do 10.11.2016 19:30 – 21:15
Do 17.11.2016 19:30 – 21:15

Preis

Standard CHF 80.00
Mitglied CHF 72.00
Studenten CHF 40.00
Kulturlegi CHF 40.00
Gründungsmitglieder CHF 0.00

Frist abgelaufen
Bitte melden Sie sich telefonisch.

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